Die Analysten der GBC AG haben ihre Einschätzung für Antimony Resources angepasst. In einer aktuellen Studie wurde der faire Wert pro Aktie auf 2,66 CAD gesenkt. Diese Anpassung resultiert vorwiegend aus einer gestiegenen Aktienanzahl, die sich von zuvor 103,32 Millionen auf nun 121,84 Millionen Titel erhöht hat.

Analysten passen fairen Wert nach Kapitalmaßnahme an

Die Reduzierung des fairen Wertes ist primär rechnerisch bedingt und spiegelt keine Verschlechterung der Projektlage wider. Anleger blicken hierbei vor allem auf die Projektergebnisse in der kanadischen Provinz New Brunswick, die weiterhin den Kern der Unternehmensbewertung bilden.

In den vergangenen Handelstagen zeigte sich der Kurs volatil. Zum Handelsschluss am Freitag notierte die Aktie bei 0,3630 Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 17 Prozent innerhalb der letzten sieben Tage. Der Kurs liegt mit einem Abstand von 5,6 Prozent über dem gleitenden Durchschnitt der vergangenen 50 Tage.

Hohes Handelsvolumen nach Explorationserfolgen

Medienberichten zufolge verzeichnete das Wertpapier am vergangenen Mittwoch einen Kurssprung von über 23 Prozent. Dieser Anstieg war von einem ungewöhnlich hohen Handelsvolumen begleitet.

Marktbeobachter werteten dies als Reaktion auf die Nachricht über sichtbare Goldvorkommen auf dem Bald-Hill-Grundstück. Die Dynamik unterstreicht das Interesse an den Fortschritten des Explorationsunternehmens, nachdem die Aktie zuvor eine Phase der Konsolidierung durchlaufen hatte.

Fokus auf das Bald-Hill-Projekt in New Brunswick

Den Hintergrund für die Kursbewegungen und die Analystenbewertung liefern die Explorationsergebnisse, die vor rund zwei Wochen bekannt gegeben wurden. Im Zentrum steht dabei die Zone „Central“ des Bald-Hill-Antimonprojekts. In einer Tiefe von 165,85 Metern stieß das Unternehmen im Bohrloch BHC-26-13 auf sichtbares Gold. Erste mobile Röntgenfluoreszenz-Messungen deuteten auf einen Gehalt von 285 Gramm Gold pro Tonne hin.

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Parallel dazu wurden vor gut drei Wochen Bohrergebnisse aus der „Main Zone“ gemeldet. Hier konnte das Unternehmen signifikante Antimon-Vorkommen nachweisen. Unter anderem lieferte das Bohrloch BH-26-14 einen Wert von 13,0 Prozent Antimon über eine Strecke von 0,65 Metern.

Ein weiterer Abschnitt wies 3,29 Prozent Antimon über 3,05 Meter aus. Diese Daten untermauern die Erwartung, dass das Projekt nicht nur für Antimon, sondern auch für Edelmetalle ein hohes Potenzial besitzt.

Die Kombination aus hochgradigen Antimon-Funden und den neuen Goldentdeckungen sorgt für eine Neubewertung der Liegenschaften. Während die Antimon-Gehalte die strategische Bedeutung des Projekts im Rohstoffsektor stützen, liefert das sichtbare Gold ein zusätzliches Potenzial, das sich nun auch in den Bewertungsmodellen der Analysten niederschlägt.

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Shin John
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